Oriosas Chroniken

Bevor unsere heutige Zeitrechnung beginnt waren die Oriosen ein Volk wie jedes andere, gross an Population und stark an Willen. Sie wurden von einer Königsfamilie regiert, deren Sprosse teilweise mächtig, andere weise waren, doch jeder ein Gewinn für Land und Volk.
Doch dann starb der letzte Prinz ohne Nachkommen oder Verwandtschaft an einem grässlichen Fieber und das Volk stand vor der ersten, jedoch nicht letzten, Königswahl ihrer Geschichte. Die Prozedur war langwierig und raubte dem Land viel Kraft und leider auch Einigkeit, doch zum Schluss wurde ein neuer Herrscher gekrönt, der von der Mehrheit der Oriosen als stark angesehen wurde. Yrulph Kairûn war stark, doch auch jähzornig und allem voran von Machtgier getrieben. Schon bald bemerkten die Oriosen ihren grossen Fehler doch so manche witterten dabei eine Chance selber zu Reichtum zu gelangen und sie unterstützten Kairûn in seiner Grausamkeit. Unter all den anderen, von welchen viele Alte, Kranke und Kinder starben, gab es auch einige, die sich nicht mit ihrem Schicksal abfinden mochten. Es entstanden Rebellengruppen, doch der Tyrann hatte Augen und Ohren überall und zerschlug sämtlichen Widerstand in dem er alle Rebellen, die er zu fassen kriegte öffentlich in einem Blutbad hinrichten liess.

Doch gab es einige kluge sowie auch sture Köpfe unter den Freiheitskämpfer und mit einer List entkamen sie immer wieder dem grausamen Schicksal ihrer Gefährten. Sie verbargen ihre Gesichter hinter ledernen Masken, damit die Schergen Kairûns sie nicht mehr erkannten. Durch die Hilfe von Yruphs Bruder konnte der König, der vorerst verwirrt war durch die Täuschung, gestürzt werden.
Und so kam es zur zweiten und letzten Wahl eines Königs in Oriosa und ihm gelang es Frieden und Eintracht zu schaffen sowie auch das weit umher vernarbte Land zu heilen.
Da der neue König ein Drahtzieher der Rebellen gewesen war erliess er fortan ein neues Gesetz, das die Oriosen nach wie vor mit Stolz befolgen: Zur Erinnerung an das grosse Übel, sowie den Mut ihrer Vorfahren sollen alle Oriosen eine Maske tragen und diese vor niemandem ablegen ausser ihrer eigenen Sippe.

Eine neue Zeitrechnung wurde eingeführt, die Zeit nach der Tyrannei begann. Die Zeit der Masken begann.

1. Tag des 1. Uials des 1. Jahres nach Erlangen der Freiheit
König Sabor Alanté wird zum Herrscher Oriosas gewählt und erlässt die Maskengesetze.

1. Tag d. 1. U. d. 4. J. n. E. d. F.
Der Niedergang Kairûns und die Opfer seiner Tyrannei werden als Gedenkfest gefeiert, das fortan jedes Jahr abgehalten wird.

12. Jahr n. E. d. F.
Zum ersten Mal treten Gerüchte auf von Anhängern des Tyrannen Yrulph, die sich zu einer rebellischen Organisation zusammengetan haben sollen. In den Folgejahren hört man immer wieder von Unfällen die auf ihre Rechnung zu stellen seien.

36. Jahr n. E. d. F.
Yrulphs Anhängern gelingt der erste grosse Schlag aufs Königshaus. Bei einem Attentat wird die gesamte Königsfamilie, bis auf die älteste Tochter ausgelöscht. Furcht geht durchs Volk und hält es lange Zeit in Bann.

41. Jahr n. E. d. F.
Dem Hauptmann der königlichen Armee gelingt es nach jahrelanger Jagd den rebellischen Zirkel zu zerschlagen und die letzten Anhänger Yrulphs zu richten. Unter dem Volk munkelt man aber weiterhin von einigen Drahtziehern, denen die Flucht gelungen sein soll.

60. Jahr n. E. d. F.
Die sogenannten Schimmernden Jahre beginnen, die Zeit in der Oriosa auf der Höhe seines Glanzes steht.

65. Jahr n. E. d. F.
Durch den Reichtum des Landes werden immer mehr Banditen und Schurken angelockt. Zum ersten Mal werden die Grenzdörfer von einem barbarischen Reitervolk geplündert und gebrandschatzt. Zur gleichen Zeit beginnt eine Sekte, die ihrem Gott Blutopfer darbringt Unruhe zu stiften. Die Glaubenskriege beginnen und die herrschende Regierung unter Königin Saphyr Alanté wird zum ersten Mal gezwungen dem Volk das Kriegshandwerk näher zu bringen.

67. Jahr n. E. d. F.
Nach zwei Jahren Krieg gelingt es Oriosa dem Schlachten ein Ende zu bereiten. Die Sekte wird vernichtet und die Barbaren unterworfen, wobei Saphyr Gnade wallten lässt.

158. Jahr n. E. d. F.
Kytrin, eine machthungrige Herrscherin aus einem weit entfernten Tal, fällt das erste Mal in Oriosa ein, wird aber zurückgeschlagen. Mit ihren Streitkräften kämpfen brutale Kreaturen, welche von den Oriosen Schnatterfratze genannt werden. In den folgenden Jahren versucht Kytrin es immer wieder, jedoch ohne Erfolg.

164. Jahr n. E. d. F.
Eine grässliche Seuche hält Einzug in Oriosa und rafft kurzerhand einen grossen Teil der Bevölkerung dahin. Die Überlebenden entscheiden, dass sie sich trennen mussten um der Seuche zu entkommen. Viele verliessen das Land. Der König wurde schliesslich an den Rand des Landes in Sicherheit gebracht. Einige Familien entledigten sich ihrer Masken um ein normales Leben unter anderen Völkern zu fristen. Es gibt aber auch viele die nach wie vor stolz ihre Zugehörigkeit zum Maskenvolk zeigen.
Jene, die den damaligen König begleiteten leben heute in Vallasta, das hinter vorgehaltener Hand auch die Hauptstadt der Oriosen genannt wird.
Diese Zeit nutzte Kytrin für sich und überrollte mit ihren Schergen, die offensichtlich imun gegen die Seuche waren, Oriosa. Der König wurde ins Ausland gebracht. Seitdem unterdrückt Kytrin die ansässige Bevölkerung.

165.Jahr n.E.d.F
Ein erster Versuch die Tyrannin zu vertreiben scheitert kläglich und viele weitere Oriosen finden den Tod.

184.Jahr n.E.d.F
Der König Oriosas versucht erneut seine Landsleute zu befreien und fällt in der Schlacht. Cordé Alanté, seine Tochter, ist seine Nachfolgerin.

25. T. d. 9. U. d. 185. J. n. E. d. F.
Cordé Alante, die letzte Nachfolgerin des Königs, ihre Schwester Elixa und Bruder Agatar beginnen die verstreuten Oriosen zusammenzurufen, um eine Armee auf die Beine zu stellen, die Kytrin Einhalt gebieten kann. Sie senden einen Brief an alle bekannten übriggebliebenen Sippen.

10. T. d. 10. U. d. 185. J. n. E. d. F.
Bronwyn Orîn, eine Cousine der Schwestern, trifft auf Cordé und Elixa. Zur selben Zeit erkrankt Agatar, und die drei Frauen begeben sich nach Osgallon um ein Heilmittel für die Seuche zu finden.

19. T. d. 10. U. d. 185. J. n. E. d. F.
Cordé, Elixa und Bronwyn erreichen Bruig in Osgallon, kämpfen in der Schlacht am Bruigpass und helfen bei der „Ausrottung“ der Seuche mit. Sie treffen das erste Mal auf Lord Chivas und seinen Gefolgsmann Mabrook. Für Agatar kommt die Hilfe zu spät, er stirb vor der Heimkehr der drei.
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11. T. d. 5. U. d. 186. J. n. E. d. F.
Anorechuiven trifft auf die Alante Schwestern und schliesst sich ihnen als Heilerin an.

3. T. d. 2. U. d. 187. J. n. E. d. F.
Cordé, Elixa und Anorechuiven begeben sich nach einem Aufruf der Uruloki auf eine gefährliche Reise, von der Cordé Alante nicht zurückkehren sollte. Sie starb tapfer auf dem Feld in einem Krieg, mit dem sie nichts zu tun hatte.
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6. Tag d. 4. U. d. 187. J. n. E. d. F.
Elixa und Bronwyn reisen ein weiteres Mal nach Osgallon, wo sie ein offizielles Bündnis mit den Urloki unter Tuan schliessen.

29. Tag d. 7. U. 187 J. n. E. d. F.
Elixa wird durch Tuan nach dessen Abdanken zur Herzogin von Bruig in Osgallon ernannt. Man sagt, dass er dies ohne König Brans Zustimmung tat.

28. Tag d. 9. U. d. 187. J. n. E. d. F.
In Vallasta wird ein Fest ausgestellt zu dem sich die Uruloki, sowie König Bran einfinden. Zu dem Anlass kamen viele neue Maskenträger, wie Amarin Klead, Jaeshra Karbin, Faolan Miakoda, Rakar Kairûn und Eochaid , die sich fortan dem Krieg gegen Kytrin anschlossen.
Wider alle Hoffnungen kannte der König Osgallons Elixa die Herzogswürde ab.
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Jaeshra, Amarin

4. Tag d. 10.Uial d. 187 J. n. E. d. F.
Einige Oriosen wagen die Reise nach Bech, wo sie das erste Mal mit dem Orden der Sinfath und den Schattenwächtern in Kontakt kommen.
Man erzählt, dass an diesem Tag Amarin Klead starb, doch durch Arels Güte wieder zu den Lebenden zurückkehren durfte.
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10. Tag d. 10. Uial d. 187 J. n. E. d. F.
Närie stösst zu den Oriosen und wird von Elixa kurzerhand zur Truppenführerin ernannt.

25. Tag d. 10. Uial d. 187 J. n. E. d. F.
Elixa, Närie, Faolan, Anor, Eochaid, Rakar und Bronwyn reisen nach Kemen in Osgallon. Gerüchten zu Folge soll Elixa einen Tanz aufgeführt und Chivas versucht haben mit einer anderen Oriose anzubandeln.
Der ehemalige Herold König Bradans, dem Kemen bislang gehörte, wird des Verrats angeklagt und das Herzogtum durch Versteigerung an Chivas weitergereicht.
König Bran ernennt Chivas und in der Folge auch Elixa zu Herzögen des Landes Osgallon.
Nach diesen Erlebnissen verlässt Närie die Oriosen.
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3. Tag d. 1. Uial d. 188 J. n. E. d. F.
Elixa, Anorechuiven und Jaeshra folgen einigen Gerüchten um ein magisches Tor. Man sagt Elixa sei dort von einer Bande Räuber die Maske entrissen worden, sie fanden alle noch in derselben Nacht den Tod.
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Elixa, Argo

3. Tag d. 4. Uial d. 188 J. n. E. d. F.
Ein Fremder mit Namen Valurias betritt Bronwyns Taverne und behauptet aus Riedhburg zu stammen. Er schenkt Bronwyn ein Kurzschwert, lässt seine genauen Absichten aber im Dunklen.

7. Tag d. 6. Uial d. 188 J. n. E. d. F.
Elixa und Jaeshra begeben sich auf eine Mission hinter das magische Tor ins Lande Scaltyr. Sie kehren wohlbehalten zurück.

17. Tag d. 10 Uial d. 188 J. n. E. d. F.
Elixa, Jaeshra, Amarin, Faolan, Anorechuiven und Bronwyn reisen nach Osgallon um mitzuhelfen etwas gegen den lang währenden Winter zu unternehmen. Moya aus Kemen, eine reinblütige Oriose, die bisher nichts von ihrer Herkunft wusste, wird feierlich zur Maskenträgerin gemacht.

20. Tag d. 3. Uial d. 189 J. n. E. d. F.
Rakar, Moya, Jaeshra und Bronwyn gehen der Bitte einer fremden Herzogin aus den Sonnbergschen Landen nach, die um Hilfe bat. Vor Ort wird gute Zusammenarbeit mit dem Orden der Sinfath geleistet und das magische Tor konnte geschlossen werden.
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17. Tag d. 4. Uial d. 189 J. n. E. d. F.
Rakar macht sich alleine in die Lande Bech auf, wo er auf darauf hoffte Verträge mit fremden Händlern abzuschliessen. Wider alle Erwartung trifft er jedoch auf Rina, eine flüchtige Maskenträgerin, die vor kurzen Kytrins Krallen entwischt war. Die Oriosen erhalten einige wichtige Informationen über die Situation in Oriosa. Rakar kann ebenso ein loses Bündnis mit Salem McGray abschliessen, welcher als Gegenleistung Unterstützung gegen den Aufstand in Andurin erwartet.

1. Tag d. 2. Uial d. 190 J. n. E. d. F.
Rina, Moya und Rakar leisten einer Einladung des Sinfathordens Folge, welcher die Verlobung Lord Victors feiern will. Auf dem Weg ins Tal jedoch werden sie von einer Untotenhorde aufgehalten, die es zu vernichten gilt. Durch nicht wenig Zutun der Oriosen gelingt der Reisegruppe schliesslich das Unheil abzuwenden und sie können ihren Weg fortsetzen.

5. Tag d. 3. Uial d. 190 J. n. E. d. F.
Rakar, Faolan und Bronwyn verpflichten sich eine Karawane zu eskortieren, die ein geheimnisvolles und scheinbar mächtiges Artefakt transportiert. Auf ihrem Weg treffen sie auf die Priesterin Niowe, ein weiterer Flüchtling aus Oriosa, die von schrecklichen Zuständen berichtet.
Zur gleichen Zeit findet in Osgallon Grausames statt; König Bran, Hauptmann Anadir, Herzog Aralas sowie Tuan finden ihren Tod und in den daraus entstehenden Wirrungen wird Herzog Chivas vorübergehend zum König Osgallons erwählt, bis der Hohe Rat in Fuma eine rechtsgültige Entscheidung getroffen hat.

11. Tag d. 1. Uial d. 191. J. n. E. d. F.
Bronwyn besucht eine alte oriosische Familie, welche durch den Druck der Umgebung gezwungen worden war ihre Masken abzulegen. Die Tochter, Kimarla, entschliesst sich der Widerstandstruppe anzuschliessen.

20. Tag d. 2. Uial d. 191. J. n. E. d. F.
Kimarla, Moya und Bronwyn begeben sich, von einer Vision geleitet, nach Tscherwald. Dort treffen sie auf einen seltsamen Kult oder vielmehr eine Dreifaltigkeit von Göttern. Obwohl die Meinungen der anwesenden Parteien zerstritten sind über die Beweggründe dieser Götter schenken die Oriosen ihnen ihr Vertrauen. Bevor die Götter das Tal verlassen schenken sie Bronwyn ihren Stab der Weisheit.

17. Tag d. 3. Uial d. 191 J. n. E. d. F.
Bronwyn und Moya reisen nach Kurast wo sie einer Ausgrabung beiwohnen, welche aus den Fugen gerät. Durch gemeinsames Arbeiten gelingt es den Anwesenden aber, dass die Forschungen weitergeführt werden können.

22. Tag d. 4. Uial d. 191 J. n. E. d. F.
Rina reist ins Grenzgebiet zwischen den Grafschaften Archenwall und Trutz, welche sich in einem ausgeprägten Zwist befinden. Es gelingt Rina den gewaltigen Schlokk zu zähmen und unter ihre Kontrolle zu bringen. Leider überlebte diese mächtige Waffe jedoch nicht.

21. Tag d. 7. Uial d. 191 J. n. E. d. F.
Rina und Bronwyn reisen nach einer Einladung des Landvogts Wolfgang nach Rothenfels, wo sie eigentlich ein Festmal erwarten sollte. Doch scheinbar ist ein totgeglaubter Kult wieder auferweckt worden, welcher sogleich die Tochter des Landsvogts verschleppen. Als die beiden Oriosen zur Befreiung eilten wurden sie beide ihrem Willen beraut und erhoben die Waffen gegen ihre Freunde. In dem Kampf erlitten Rina und Bronwyn schwere Verletzungen, doch sie überlebten und der Kult wurde verjagt.